
Hirschau. (u) „Hirschau kann stolz auf diese Kinder- und Jugendgarde sein. Was Regina Merkl in drei Jahren auf die Beine gestellt hat ist großartig!“ Von keinem Geringeren als von Hans Frischholz, dem Präsidenten des Landesverbandes Ostbayern im Bund Deutscher Karneval, stammt dieser Satz. Er war eigens nach Hirschau ins Josefshaus gekommen, um 14 Gardemädchen ihre Leistungsabzeichen in Bronze samt Urkunden zu überreichen. Auf diesen steht zu lesen, dass durch die Vereinigung Ostbayerischer Faschingsgesellschaften „in Anerkennung und Würdigung der Verdienste zur Erhaltung und Förderung von heimatlichem Brauchtum das Gardeleistungsabzeichen verliehen wird.“
Kameradschaftsgeist und Zusammenhalt werden groß geschrieben beim Musikzug. Dies gilt ganz besonders für dessen Nachwuchs. Beides wurde gründlich gepflegt beim viertägigen, von der Jugendvorstandschaft um Katharina Stein und Maximilian Gebhardt organisierten Zeltlager in der Nähe von Kricklhof. Für die 25 junge Musikerinnen und Musiker wurden es ereignisreiche Tage und vor allem auch Nächte. Tagsüber machten die heißen Temperaturen den Campern ganz schün zu schaffen. Da war es nur gut, dass man im unmittelbar angrenzenden Weiher Abkühlung suchen und finden konnte.
Einen heißen Auftakt erlebte das „Hirschauer Marktplatzfest“. Zum 41. Mal wurde es vom Musikzug veranstaltet. Für Bürgermeister Hermann Falk bedeutete die Festeröffnung eine Premiere. Bei Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke zapfte er zum ersten Mal das erste Fass Festbier aus der heimischen Schlossbrauerei an und verkündete, dass „ozapftis!“